"Körper-Detox" - der Weg zum Wunschgewicht

photo: Jasmin
photo: Jasmin

Persönlichkeit mit Stil

Jasmin und ich haben etwas gemeinsam - wir haben mit der Schwangerschaft 19 Kilo plus auf die Waage gebracht. Sie ist so mutig, mit uns ihre Einsichten zu teilen und denjenigen Mut zu machen, die auch auf einem Weg der Veränderung sind.

 

Was hat dich motiviert, deinen Lifestyle zu ändern?

Bereits nach der Geburt meiner Tochter, habe ich mir geschworen, sobald das zweite Kind da ist, setze ich meinem Unwohlsein, was das Gewicht angeht ein Ende. Da ich bereits in der ersten Schwangerschaft viel zugenommen habe, war mir klar, dass es bei der zweiten auch so sein wird. Zwar waren es mit 17 Kilo, zwei weniger als beim ersten Mal, aber trotzdem noch genug. Mein Vater hat die Taufe unseres Sohnes fleissig fotografiert. Wunderschöne Bilder sind entstanden, aber eines, ja dieses eine Foto, das liess mich aufschrecken. Mit dem aufgequollenen Gesicht und dem Doppelkinn fand ich mich alles andere als schön. Das war der Ausschlag dafür, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, etwas für mein Wohlbefinden in meinem Körper zu unternehmen. 

 

Was hat dir geholfen, dran zu bleiben und es zur Gewohnheit werden zu lassen?

Ich habe es anfänglich mit Sport versucht, was nicht viel Erfolg gebracht hat. Dann hat mich mein Mann überzeugt, es mit einem Ernährungsprogramm zu probieren. Und durch diese Unterstützung meines Mannes, der Rezepte und der Community habe ich schnell erste Erfolge erzielt. So habe ich mit dem Programm 11 Kilos in 4 Monaten abgenommen, genau so viel wie mein zweites Kind wiegt. Und gesamthaft seit der Geburt innerhalb von einem Jahr 21 Kilos, so viel wie meine Tochter wiegt. Diese beiden Vergleiche waren für mich sehr eindrücklich. Dieses Gefühl, es endlich zu schaffen, die Komplimente von Freunden und der Community haben mich bestärkt dran zu bleiben.

  

Wie hat sich das neue Wohlbefinden eingestellt?

Als ich das Ziel, bzw. mein erstes Zwischenziel erreicht haben, habe ich Stolz, Selbstbewusstsein, Vertrauen in mich selbst und Dankbarkeit für die ganze Unterstützung gespürt. Dann auch die Vorher-Nachher Bilder zeigen mir ganz deutlich, was ich erreicht habe. Mit diesem Wissen und diesen Gefühlen, habe ich mir ein weiteres Ziel gesetzt. Erreiche ich auch das medizinische Idealgewicht?  Fühle ich mich dann noch wohl, oder ist mir das zu wenig? Ich will doch trotzdem noch eine frauliche Figur haben. Deswegen mache ich einfach mal solange weiter, bis mein Körpergefühl mir sagt, jetzt fühle ich mich rundum (eben nicht kantig) wohl.

 

Was hast du für einen Rat für den Alltag, um sein Wunschgewicht zu erreichen?

Rede mit deinem Umfeld über dein Vorhaben. Gib ihnen die Erlaubnis dich darauf anzusprechen, dass das was du jetzt isst, nicht förderlich für dein Ziel ist. Oder wenn ihr zusammen essen geht, dann an einen Ort, bei dem es gesunde Menüs gibt und nicht nur Fast Food. Sei es auch nur in der Anfangsphase, bis du den Versuchen selbst widerstehen kannst. Glaube mir, du wirst keine negativen Blicke oder blöde Kommentare hören. Ich habe nur Bewunderung, Neugier und Unterstützung erfahren. Selbst mein Vater, ein bekennender Fleischliebhaber mit möglichst wenig Gemüse als Beilage, hat extra für mich ein Gericht gekocht, welches sehr kalorienarm war. Wenn das Umfeld spürt, dass man aktiv dran ist sein Ziel zu erreichen, dann helfen sie gerne mit.

 

Liebe Jasmin, wie berührend und herzlich deine offenen Worte, vielen Dank! Und ich bin mir sicher, dass du anderen damit Mut machst, egal in welcher Veränderung sie gerade sind.

 

Herzlich,

Fabienne

 

Blog - "Kleider-Detox" - mal anders, inkl. Spass-Faktor

© Fabienne Steffen