"Kleider-Detox" mal anders, inkl. Spass-Faktor

photo: Fabienne Steffen
photo: Fabienne Steffen

Persönlichkeit mit Stil

Es wirkt befreiend, sich von Dingen zu lösen, die einen ein unschönes Gefühl vermitteln, einem beschweren. Wieso sich mit gewissen Kleidungsstücken (unserer zweiten Haut) unnötig abmühen, die nichts für einen tun. Kleidung muss etwas für dich tun, denn du trägst die Kleidung, nicht sie dich!

 

Erkennen - Entscheiden - Entrümpeln

Erkennen

  • Überblick verschaffen - Was habe ich eigentlich für Kleidung?

Mit sich klären: Zeige ich der Welt diese Seite von mir, die ich zeigen will. Gibt mir die Kleidung den Rahmen für mein Bild, welches ich abgeben möchte?

 

Entscheiden

  • Passt die «Uniform» noch zu meinen Lebensumständen oder ist es Zeit für eine Neuausrichtung, eine Weiterentwicklung zu einem «New Me»?
  • Tut dieses oder jenes etwas Gutes für mich oder habe ich nur unschöne Erinnerungen?

Beispiel: Wenn dich die Jeans ständig daran erinnert, dass du nebst Lebenserfahrung auch Kilos angesammelt hast und das Zweite loswerden möchtest, ist es an der Zeit sich von dem Miesepeter zu lösen. Denn man soll ein gutes Bild von sich visualisieren und wenn das Wunschziel erreicht ist, gönnt man sich eine neue Jeans oder was es denn eben sein darf.

 

Entrümpeln

 

Jetzt wird es spannend oder besser gesagt jetzt kommt der «Spass-Faktor». Die Modeschauen à la Paris und Milano zeigen es uns vor. Es ist ein Schauspiel, dass teilweise zum herzhaften Lachen animiert, weil wer läuft denn schon so herum (zumindest ab und an meine Gedanken). Und es erinnert mich daran, wie ich einen ausrangierten Koffer meines Vaters mit «Verkleidungsstücken» vollgestopft habe. So war ich in Kindheitstagen mal eine gute Fee, eine Tierärztin, ein Clown und viele andere Rollen – haha fast wie im heutigen Leben. Wir schlüpfen in so viele unterschiedliche Rollen.

 

Anleitung

  1. Man nehme die Teile, die es bis zur Modeschau schaffen. Oder man tauscht ein Kleider-Paket mit einem Mitwirkenden aus.
  2. Dann kombiniert man die Teile neu und wild miteinander, lässt seiner Fantasie freien Lauf.
  3. Stelle sich vor einen Spiegel oder mache Fotos von sich.
  4. Dauer: solange man Lust hat und Weiterfahren, bis man sich krümmt vor Lachen (Stück weitergeben) oder Freudentränen in die Augen steigen, weil man ein neues «Goldstück» für sich wieder entdeckt hat (Stück behalten).

PS: Vorsicht bei der Anwendung mit den eigenen Kindern.

Komischerweise verschwinden wie von Zauberhand Kleidungsstücke in den Tiefen des Kinderzimmers. Und wenn sie plötzlich zum Vorschein kommen und an einem vorbei laufen, hört man nur den «friendly reminder» «Mam, an mir sieht das Teil sowieso besser aus als an dir.» Und entweder sieht man das ein oder schmunzelt einfach darüber, dass man zu den coolen Eltern gehört, wenn die eigenen Kids einen kopieren.

 

Viel Spass bei der «Modeschau @home». Wer braucht schon Paris oder Milano, wenn man seinen eigenen "Catwalk" in den eigenen vier Wänden zelebrieren kann.

 

Herzlich,

Fabienne

 

Blog - "Körper-Detox"

Blog - Die lachenden Gesichter