Kaffee & Kaschieren

photo: Fabienne Steffen
photo: Fabienne Steffen

"Persönlichkeit" mit Stil

Kaffee kaschiert zwar nicht direkt Augenringe, aber bewirkt zumindest, dass wir die Augen offen halten können. Eine Wirkung, die selbst das beste Augen-Make-up nicht hinbekommt. Kaffee wirkt und erweckt manchmal Menschen, oder Personen wie mich, überhaupt erst zum Leben oder zum "Ansprechbar-Modus". Vor allem wenn die Maske wieder einmal um 6:00 Uhr in der Früh startet. Und dann noch Wunder des Kaschierens erwartet werden. Weil sind wir ehrlich, so früh sieht keiner von uns wirklich frisch aus. Also Kaffee von innen und Kaschieren von aussen. 

 

"Die einzig wahre Fee, ist die Kaffee."

 

Brauchen wir nicht alle unsere tägliche Portion Magie, um den Zauber der Welt meistern zu können? Für mich ist es die tägliche Portion Kaffee. Und manchmal braucht es ein Extra-Topping. Das ist wie ein Accessoire von einem guten Style, der damit noch besser wird. Und diejenigen, die mich etwas länger kennen, wissen um meine immer wiederkehrenden Kaffeesprüche. So kommen auch immer wieder mal witzige Feedbacks. Diese haben bewirkt, dass ich mal einen Beitrag über Kaffeegenuss schreibe.

 

Also zur Wirkung: Kaffee wirkt kleine Wunder, damit wir die grossen Wunder vollbringen können. Es rettet zwar keine Leben, aber zumindest Tage oder Momente.

 

Einen Moment wie diesen bei einem Videodreh: "Ein Topmanager kam ans Set und hätte eigentlich nur ein dreissig Sekunden Video-Statement abliefern sollen. Drei Kameraprofis, zwei Assistentinnen, eine Kommunikationsexpertin und eine Stylistin, die dann noch ständig herum zupfte und jedes verschobene Detail wieder zurecht rückte. Also ich wäre top nervös gewesen. Ja, das war er auch, weil eben auch nur Mensch und gerade aus einer Sitzung nichtsahnend zu uns hineingestossen wurde mit null Vorbereitung. Tja, dann dieses beklemmende Schweigen, weil es ständig wiederholt werden musste, quasi Klappe die achtundzwanzigste und die Zeit lief davon und das Nervenkostüm gleich mit. Da fragte ich ihn einfach, ob er einen Kaffee möchte. Er stimmte strahlend zu. Und jeder am Set hatte plötzlich Verständnis, dass doch ohne Kaffee erste einmal nichts geht. Und plötzlich war die Situation entspannter. Nicht weil ein Kaffee her musste, sondern weil der Kaffee die Pause brachte, den kurzen Rückzug, das Sammeln und fokussieren auf was gleich abgeliefert werden musste. Et voilà, einen Espresso später und mit besserer Laune kam ein sehr gutes Video zustande.  Wir hatten es "on time" im Kasten."  Also soll mir noch einmal jemand sagen, dass Kaffee keine Wunder bewirken kann. 

 

Wir können doch ab und zu eine Situation entschärfen, sei es nur mit einer kurzen Pause oder einen kleinen Geste. Oder uns selbst eine Pause gönnen. Die Zeit, die wir scheinbar "verlieren" holen wir nachher locker wieder ein. 

 

Einige Situationen, bei denen ich den Kaffeegenuss verschieben würde:

  • Wenn man bei Nervosität zu Hautrötungen neigt, denn der Energieschub kann auch die Hautdurchblutung anregen.
  • Vor dem Schönheitsschlaf.
  • Wenn man weisse Kleidung trägt  und möglichst lange fleckenfrei bleiben möchte. Weil garantiert dann, kippt der Kaffee aus, was sonst nie passiert.

Und denkt dran: "Kaffee fragt nicht, Kaffee versteht." Oder zumindest mich.

 

PS: und wer zum Kaffee einen weiteren Artikel lesen möchte, hier ein kurzer Beitrag über "Styling beim Wandern". Blick Sport hat mich vor Coronazy für ein Interview angefragt und jetzt ging es online. 

 

Herzlich, 

Fabienne

 

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